Pascuali filati naturali Strickwolle Stricken Häkeln und Stricken sind cool

Stricken und Häkeln gelten als hip und cool.

Lange Zeit schienen sich nur Großmütter mit dem Stricken zu beschäftigten. Heutzutage aber gibt es mehr und mehr auch junge Menschen, die sich ihre Kleidungsstücke und Accessoires selber stricken möchten und so ganz individuell Socken, Stulpen, Schals oder Pullover, Cardigans und Kleider genau nach Ihren Wünschen erstellen. Warum aber liegt Stricken wieder so im Trend?

Es gibt Strickpartys, zahlreiche Kurse und Workshops wie auch Pascuali sie anbietet, in denen man das Stricken erlernen kann. Dabei geht es, neben dem Stricken, auch um den entspannenden Effekt bzw. kommt bei Strickpartys, Workshops und Kursen noch der kommunikative Aspekt hinzu. Gleichgesinnte treffen sich im entspannten Ambiente zum Stricken selbst und tauschen sich auch über andere Themen aus. Zudem macht die Sache Spaß, man kann sich beim Stricken entspannen und ausleben. Stricken ist die Gelegenheit, um individuelle, ganz allein produzierte Strick-Geschenke und kleine Strick-Aufmerksamkeiten für Freunde und Familie herzustellen. So hat sich Selbstgestricktes zu einem Statussymbol entwickelt. Auf der „h und h cologne“, wo auch Pascuali mit einem Stand vertreten ist, werden jedes Jahr die Trends und Innovationen der Branche gezeigt.

Das Thema Stricken ist schon seit Längerem weg vom Großmutter-Image. Heute gilt es als cool, selbst gemachte und individuelle Strick-Teile zu tragen. Gründe, warum Selbstgemachtes zum Statussymbol geworden ist, sind:

·      Handarbeit und somit das Stricken ist der Gegenpol zum weltweiten Einheitsgeschmack. Es spiegelt das Bedürfnis wider, mit den eigenen Händen etwas Einmaliges zu schaffen.

·      Es fügt sich ein in den Wunsch nach Entschleunigung, denn für das Stricken muss man sich Zeit nehmen, das gibt ein gutes Gefühl.

·      Es gibt einen Trend zur Achtsamkeit: besser statt immer mehr.

·      Selfmade-luxury oder der Wert des Wertvollen: Einerseits macht man Dinge selbst, um Geld zu sparen, andererseits entscheidet man selber über die Qualität der Garne und darüber, wie viel man investiert.

·      Kreativität statt Können: Wer strickt, wird häufig bewundert. Dazu kommt die Wertschätzung für die Kreativität, die mittlerweile als Prestigemerkmal gilt.

·      Stricken macht Spaß, gute Laune und entspannt.

Mit Stricken kreativ zu sein und die Faszination des Selberstrickens liegt also darin begründet, dass viele Menschen immer weniger Lust auf industriell gefertigte Massenware haben, die keine Geschichte und keinen Charakter hat. Man stellt etwas mit den eigenen Händen her und hat danach etwas ganz Eigenes, oft sogar ein Unikat in der Hand, was eine sehr positive und befriedigende Sache ist.

Je mehr die Welt sich technisiert, desto stärker sehnen sich die Menschen offenbar nach Selbstgemachtem. Statt der ewig gleichen Teile der nahezu austauschbaren Modelabel, setzt man mit Stricken ein persönliches Statement zur Individualität, zum Einmaligen und Unverwechselbaren. Das ist nachvollziehbar, denn in Zeiten, da wir täglich mehr oder weniger lange vor dem Computer/Laptop sitzen und unsere Arbeit häufig nur noch virtuell ist, steigt die Lust auf das Echte, Wahre.

Quellennachweis:

http://www.fuersie.de/stricken/stricken-fuer-anfaenger/artikel/neuer-trend-kreativ-sein

http://www.rp-online.de/leben/hobby/naehen-und-stricken-selbstgemachtes-liegt-im-trend-aid-1.5848680

http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/hobby/id_51712274/stricken-warum-handarbeiten-wieder-voll-im-trend-liegen.html