Alpakas erfüllen seit Langem existenzielle Bedürfnisse.

Wussten Sie schon, dass die Domestizierung der Alpakas bereits vor ca. 3000 Jahren durch die frühen südamerikanischen Kulturen erfolgte? Alpakas erfüllen also schon seit Langem existenzielle Bedürfnisse der Menschen. Schon die Inka schätzten sie und nutzten Erzeugnisse der Alpakas.

Damals dienten die Tiere auch als Lastenträger und Fleischlieferanten. Vor allem aber ihrer Wolle wegen wurden sie gehalten, da diese die Menschen bei Kälte sehr warm halten konnten, ohne dass sie bei Hitze zu sehr schwitzten.

Bis zum Rücken gemessen sind erwachsene Alpakas zwischen 80 und 100 Zentimeter hoch und wiegen etwa 65 bis 80 Kilogramm. Sie werden bis zu 20 Jahre alt. Sie sind im Durchschnitt deutlich kleiner und leichter als Lamas.

Weil Alpakas in höheren und deshalb kälteren Regionen als Lamas leben, ist die Unterwolle unter dem langen Fell sehr viel dichter und feiner als bei den Lamas.

Das Alpakafell ist sehr lang, die Haare können bis zu 50 Zentimeter wachsen. Meist ist es einfarbig braun, schwarz oder dunkelgrau, manchmal auch apricotfarben. Einige Tiere sind sogar gescheckt.

Heute gibt es etwa drei Millionen Alpakas, vorwiegend im südlichen Peru, dem westlichen Bolivien und Chile.